Kimberley and Rieke’s 7 Week Placement at Blackberry Hill Hospital in Bristol

In unserem sechs wöchigen Praxiseinsatz in der forensischen Psychiatrie in Bristol haben wir eine Menge gelernt. Zum Einen konnten wir unser Fachwissen im Bereich der psychiatrischen Pflege erweitern. Nebenbei haben wir allerdings noch weit aus mehr dazu gelernt: das Leben in einer WG, wie man sich in einer neuen Stadt in einem anderen Land zurecht findet (ja, wir haben uns auch das ein oder andere Mal verlaufen; zum Glück gibt es Google Maps), wie die Engländer zum Thema Pünktlichkeit stehen, wenn man mal den Bus verpasst hat (keine Angst, das wird hier nicht so ernst genommen wie in Deutschland) und die pure Freundlichkeit mit der wir auf den Stationen aufgenommen worden sind.

Auf den Stationen durften bzw. wollten wie nur sehr wenig selbstständig arbeiten. Dies ist darauf zurückzuführen, dass in der forensischen Psychiatrie sehr hohe Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden müssen, um sowohl die Sicherheit der Mitarbeiter als auch die der Patienten gewährleisten zu können. Uns wurde trotzdem ermöglicht viel zu sehen. So durften wie an Treffen des Multidisziplinären Teams teilnehmen, Ausgänge der Patienten begleiten und auch auf anderen Stationen mal reinschnuppern. Durch das Zwei-Schicht-System (Dienst von 7:00-19:30 Uhr) hatten wir 3-4 Tage in der Woche frei. An diesen freien Tagen haben wir Bristol und die Umgebung erkundet. Beispielsweise haben wir die Suspension Bridge, die SS Great Britain und die Cheddar Gorge Cave besichtigt.

Es war eine tolle Zeit, in der wir viele Erfahrungen gesammelt haben.

Rieke und Kimberley

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